Shutdown zwingt USA zu Flugstreichungen an 40 Flughäfen
Der anhaltende Shutdown wegen des Haushaltsstreiks in den USA hat wachsende Befürchtungen vor weitreichenden Störungen im gesamten Luftverkehrsnetz des Landes ausgelöst, wobei mehrere Flughäfen möglicherweise gezwungen sein könnten, ihren Betrieb einzuschränken oder ganz zu schließen, wenn die Finanzierung nicht bald wiederhergestellt wird. Die seit nunmehr drei Wochen andauernde Pattsituation in Washington hat dazu geführt, dass Zehntausende Bundesangestellte – darunter Fluglotsen, Sicherheitspersonal und Sicherheitsinspektoren – entweder beurlaubt wurden oder ohne Bezahlung arbeiten, was zu einer zunehmenden Belastung des Luftverkehrssystems führt. Zwar ist es dem unverzichtbaren Personal bisher gelungen, den Betrieb der meisten Flughäfen aufrechtzuerhalten, doch könnte die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der Bezahlung und der Personalausstattung sehr bald zu einer Verringerung der Kapazitäten an wichtigen Drehkreuzen führen.
Die Auswirkungen sind bereits in der Luftfrachtbranche zu spüren, die ein wichtiger Bestandteil der US-Wirtschaft ist. Große Logistikunternehmen haben ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass anhaltende Störungen an Flughäfen zu Lieferverzögerungen, erhöhten Kosten und Engpässen in der Lieferkette führen könnten. Frachtflüge sind in hohem Maße von reibungslosen Bodenabfertigungs-, Zollabfertigungs- und Sicherheitskontrollprozessen abhängig – Funktionen, die alle von der teilweisen Schließung betroffen sind. Sollte die Pattsituation andauern, könnte es zu erheblichen Störungen im Luftfrachtverkehr kommen, insbesondere bei verderblichen Gütern und zeitkritischen Sendungen.
Quelle: Air Cargo Week
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