Mautgebühren steigen ab 2026

Am 17. Dezember 2025 wurde in Österreich die Mauttarif-Verordnung 2025 rechtsverbindlich veröffentlicht. Sie legt die ab 1. Januar 2026 geltenden Mautsätze für die Nutzung der österreichischen Bundesstraßen fest.

Die Anpassungen fallen – je nach Antriebsart – unterschiedlich aus: Für E-Lkw und Wasserstoff-Lkw erhöhen sich die Mautsätze nur moderat um 0,85 bis 1,73 Prozent. Für alle übrigen Fahrzeugtypen steigen die Tarife deutlicher, nämlich um 5,16 bis 9,28 Prozent.

Ab Donnerstag, dem 1. Januar 2026, steigen die Mautgebühren in Polen je nach Fahrzeugklasse um 4 % bis 6,6 %. Der Mautsatz richtet sich nach der EURO Klasse der Fahrzeuge in Abhängigkeit von den Grenzwerten der Abgasemissionen.

Ab Mitte 2026 wird in den Niederlanden ein neues entfernungsabhängiges Mautsystem für Lkw über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht eingeführt. Dieses streckenbasierte System gilt auf fast allen Autobahnen, vielen provinziellen und städtischen Straßen. Die Maut wird pro gefahrenem Kilometer erhoben und richtet sich nach Gewicht und CO₂-Emission des Fahrzeugs. Das bisherige Eurovignette-System (pauschale Lkw-Vignette) wird in den Niederlanden dann abgeschafft.

Die neuen Tarife werden sich direkt auf die Kostenstrukturen und Kalkulationen im Straßengüterverkehr auswirken.

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