Schnee und Eis beeinträchtigen Lieferketten in Nordeuropa

Das strenge Winterwetter beeinträchtigt die Logistiknetzwerke in ganz Nordeuropa und wirkt sich auf den Hafenbetrieb, den Hinterlandverkehr und zeitkritische Lieferketten aus. Im Hamburger Hafen ist der Terminalbetrieb weiterhin eingeschränkt, da Container vor dem Löschen manuell von Schnee und Eis befreit werden müssen.

Starke Schneefälle haben letzte Woche den Betrieb im Hafen vorübergehend lahmgelegt, während die Abfertigungsrate von Lkw auf etwa 30 Slots pro Stunde gesunken ist, verglichen mit einem normalen Niveau von etwa 170. Die Rückstände sind noch nicht aufgeholt. Ähnliche Einschränkungen werden aus den Häfen von Rotterdam und Antwerpen gemeldet, wo Schnee und Eis die Abfertigung von Schiffen und Feeder-Diensten verlangsamen. Branchenplattformen melden Wartezeiten von 12 bis 72 Stunden für die Binnen- und Kurzstreckenseeschifffahrt. Die Störungen im Straßen- und Schienenverkehr sind ungleichmäßig, beginnen sich jedoch auf die industriellen Lieferketten auszuwirken. Der Schienengüterverkehr ist mit Verspätungen und Kapazitätsengpässen konfrontiert.

Quelle: DVZ Deutsche Verkehrszeitung

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