Havarie-grosse für “MV Dali” erklärt
Die in Singapur ansässige Grace Ocean hat für ihr Schiff, die von Maersk gecharterte und betriebene Dali, die in die Francis Scott Key Bridge-Kollision in Baltimore verwickelt war, offiziell Havarie-grosse erklärt.
Bei der Havarie-grosse handelt es sich um ein maritimes Prinzip, bei dem alle an einer Seereise beteiligten Parteien die entstandenen Verluste teilen, wobei der Anteil, den ein Verlader zu zahlen hat, seinem Anteil am Ladungswert entspricht. Auch der Schiffseigner, der Manager und der Charterer sind teilweise haftbar. Aus der Entscheidung geht hervor, dass der Reeder, neben den kolossalen Schadenskosten im Zusammenhang mit dem Brückeneinsturz, außerordentlich hohe Kosten für die Bergungsarbeiten erwartet, die durch die Beiträge aller Beteiligten in Havarie-grosse gedeckt werden. Bei versicherter Ladung übernehmen die Transportversicherer die Kosten.
Foto: DVZ vom 15.04.2024, Imago/Cover-Image
Wiederholte Ausfälle des Veterinäramtes Hamburg sorgen für erhebliche Belastung
Leider kommt es in den letzten Wochen und Monaten immer wieder vor, dass das Veterinäramt in Hamburg streikbedingt oder aus anderen Gründen kurzfristig […]
Schnee und Eis beeinträchtigen Lieferketten in Nordeuropa
Das strenge Winterwetter beeinträchtigt die Logistiknetzwerke in ganz Nordeuropa und wirkt sich auf den Hafenbetrieb, den Hinterlandverkehr und zeitkritische Lieferketten aus. Im Hamburger […]
Mautgebühren steigen ab 2026
Am 17. Dezember 2025 wurde in Österreich die Mauttarif-Verordnung 2025 rechtsverbindlich veröffentlicht. Sie legt die ab 1. Januar 2026 geltenden Mautsätze für die […]






