Zur Lage im Nahen Osten

Seefracht

Nach dem Wegfall der Kriegsrisikodeckung zum 5. März haben die meisten Reedereien neue Buchungen von und nach dem Nahen Osten ausgesetzt. Die erweiterte Hochrisikozone umfasst nun auch den Golf von Oman, was den Zugang für Schiffe einschränkt. Dschidda und der König-Abdullah-Hafen sind derzeit nicht betroffen, während Salalah mit reduzierter Kapazität arbeitet.

Sendungen, die sich bereits auf dem Weg zum Arabischen Golf befinden, werden zur Entladung zum nächstgelegenen sicheren Hafen umgeleitet. Kopf & Lübben wird sich individuell mit den betroffenen Kunden bezüglich der nächsten Schritte und der weiteren Abwicklungsanweisungen abstimmen.

 

Luftfracht

Die Luftfrachtkapazitäten sind weiterhin sehr begrenzt. Einige Fluggesellschaften aus der Golfregion haben den Betrieb in eingeschränktem Umfang wieder aufgenommen, während viele internationale Verbindungen weiterhin ausgesetzt sind. Die Umleitung über alternative Drehkreuze wie China und Hongkong erhöht den Druck auf die verfügbaren Kapazitäten und führt zu weitreichenden Störungen im Netzwerk.

Kunden müssen mit Verzögerungen, begrenztem Laderaum und kurzfristigen Tarifanpassungen rechnen.

 

Ausblick

Die Situation wirkt sich auf die weltweiten Kapazitäten aus, insbesondere auf den Routen Fernost–Europa und Asien–Naher Osten. Weitere Störungen und Ratenerhöhungen, einschließlich möglicher Kriegsrisikozuschläge, sind wahrscheinlich.

 

Kopf & Lübben beobachtet die Entwicklungen weiterhin aufmerksam und steht in engem Kontakt mit den Reedereipartnern und Fluggesellschaften, um Kunden zu unterstützen und Störungen so gering wie möglich zu halten.

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Nach dem Wegfall der Kriegsrisikodeckung zum 5. März haben die meisten Reedereien neue Buchungen von und nach dem Nahen Osten ausgesetzt. Die erweiterte […]

30. März 2026|
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