Spurbreiten entlang der neuen Seidenstraße nicht einheitlich
Die neue Seidenstraße ist in aller Munde und wird von unserer Kundschaft sehr geschätzt, wenn ein guter Kompromiss zwischen Transportdauer und Preis gefunden werden muss: Seefracht dauert in manchen Fällen zu lange und Luftfracht wäre ab und an zu teuer oder eventuell gar nicht möglich. Dennoch gibt es bei einer Bahnfrachtbuchung einige Details zu beachten:
Die Spurbreiten sind auf dem tausende Kilometer langen Schienennetz nicht identisch, so dass die Züge faktisch nicht durchfahren können, sondern unter anderem in Malaszewicze, Polen, umgeladen werden müssen. Mit Eintreffen in der EU werden die Container auf mehrere Züge verteilt, da in der Union nicht so lange Züge fahren dürfen wie auf der weiter östlich liegenden Etappe. Aufgrund des schieren Aufkommens bedeutet das Umladen momentan Verzögerungen, die mit eingeplant werden sollten, weil einige Container erst einmal stehen bleiben müssen. Welche Container genau stehen bleiben werden, lässt sich unsererseits leider nicht beeinflussen. Erst wenn in Kombination mit anderen Containern ein ganzer Zug gebildet worden ist, geht die Reise weiter. In der Folge ist es möglich, dass Container, die auf demselben Zug in China gebucht und gestartet sind, auf unterschiedlichen Zügen zu verschiedenen Ankunftszeiten in Hamburg eintreffen.
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