EU plant detaillierte Gegenmaßnahmen als Reaktion auf US-Zölle
Als Reaktion auf die am 12. März 2025 von den USA eingeführten Zölle von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte hat die Europäische Union (EU) in einer Pressemitteilung umfassende Gegenmaßnahmen angekündigt. Diese sollen in zwei Phasen umgesetzt werden und betreffen eine Vielzahl von US-Produkten.
In der ersten Phase werden ab dem 1. April 2025 Zölle auf US-Produkte reaktiviert, die bereits in den Handelskonflikten von 2018 und 2020 betroffen waren. Diese Maßnahmen waren zuvor ausgesetzt worden und treten nun erneut in Kraft. Betroffene Produkte sind unter anderem Motorräder, Whiskey, Boote, Jeans, Erdnussbutter. Die zweite Phase sieht ab dem 13. April 2025 die Einführung zusätzlicher Zölle auf weitere US-Produkte vor, z.B. auf Fleisch und Fleischprodukte, Wein und Milchprodukte. Die EU begründet diese Schritte mit der Notwendigkeit, ihre Verbraucher und Unternehmen vor den Auswirkungen der US-Zölle zu schützen.
Quelle: Verein Hamburger Spediteure
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