Belgien überprüft stichprobenartig das VGM von Containern
Um die Sicherheit an Bord von Schiffen zu erhöhen, dürfen seit 2016 nur noch Container verladen werden, deren Bruttogewicht mit einer von zwei zugelassenen Methoden bestimmt und der Reederei mitgeteilt worden ist (VGM, „verified gross mass“). Wie Mitte März 2021 bekannt wurde, überprüfen die belgischen Behörden ab sofort im Hafen von Antwerpen an 4 Terminals stichprobenartig das Gewicht von Containern. Betroffen sind Import-, Export- sowie Transhipment Container. In Gegenwart eines Inspektors werden die ausgewählten Container mit einer kalibrierten Waage im Terminal gewogen und mit den B/L Daten abgeglichen. Für jede Überprüfung werden 175 € an den Verlader berechnet; liegen Abweichungen von mehr als 5 % zwischen angegebenen und tatsächlichem Gewicht vor, können Strafen von bis zu 5.000 € verhängt werden.
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