Reederkonsortien: EU-Gruppenfreistellungsverordnung läuft endgültig aus

Die GVO für Reederkonsortien wurde 2009 eingeführt und 2014 sowie 2020 jeweils verlängert. Die Regeln sollen den Carriern Größenvorteile verschaffen und eine bessere Auslastung ihrer Schiffskapazitäten ermöglichen. Solche Privilegien können laut EU-Vertrag im Einklang mit den Binnenmarktregeln stehen, sofern auch Kunden der Reeder und Verbraucher von den wirtschaftlichen Vorteilen profitieren.

Das haben Verbände von Spediteuren, Verladern und Hafenoperateuren allerdings in den vergangenen Jahren zunehmend bezweifelt. Sie kritisierten auch, die GVO erlaube es den Carriern, eine dominierende Stellung am Markt einzunehmen und zunehmend in Geschäftsbereiche von Spediteuren oder Hafenoperateuren vorzudringen. Der Seehafenverband ZDS sowie das Komitee Deutscher Seehafenspediteure haben das GVO-Ende in ersten Stellungnahmen gegenüber der DVZ entsprechend begrüßt.

Quelle: DVZ

 

Zurück

Singapur, eines der weltweit wichtigsten Drehkreuze des Containerverkehrs, ist derzeit mit einer

Bis zu vier Stunden Zeitverlust: Die desolate Abfertigungssituation an zwei Hamburger Terminals

Ein überraschend starker Markt und geringere Schiffskapazitäten infolge der Krise im Roten Meer

Die in Singapur ansässige Grace Ocean hat für ihr Schiff, die von Maersk gecharterte und betriebene

Ab dem 1. Januar 2024 müssen Reedereien, deren Schiffsflotten europäische Häfen anlaufen, frei

You are using an outdated browser. The website may not be displayed correctly. Close