Ratenspirale schraubt sich weiter nach oben

Kurz vor der nächsten generellen Ratenanhebung (GRI) der Linienreedereien hat der Markt weiter kräftig angezogen. So machte der Shanghai-Index SCFI am vergangenen Freitag einen Sprung um plus 16 Prozent auf über 2.206 Punkte. Überraschend stark legten vor allem die Indexraten für die Relationen zwischen Fernost und Nordamerika zu. Dieser Anstieg illustriert, wie die Dominoeffekte der Krise im Roten Meer auch Fahrtgebiete erfassen, die nicht zwingend durch die Region führen. Grund dafür sind die zunehmenden Equipment (Container)-Engpässe in Asien und die Verknappung von Kapazitäten aufgrund der zusätzlichen Tonnagebedarfe für die am stärksten betroffenen Liniendienste im Verkehr zwischen Asien und Europa.

Neben dem Umweg um das Kap der Guten Hoffnung für Containertransporte zwischen Asien und Europa, wirken sich auch Streichungen von Hafenanläufen zwecks Verkürzung der Rundreisezeiten der Schiffe auf die Lieferketten aus. Ladehäfen in Nordchina wie Dalian werden zunehmend aus den Fahrplänen gestrichen. Entsprechend seien Verlader gezwungen, ihre Ware aus dem Norden Chinas per Truck, Bahn oder Barge zu südlich gelegenen Häfen wie Shanghai und Ningbo zu transportieren, was deutlich mehr Zeit im Vorlauf in Anspruch nimmt.

Quelle: DVZ

 

Zurück

Singapur, eines der weltweit wichtigsten Drehkreuze des Containerverkehrs, ist derzeit mit einer

Bis zu vier Stunden Zeitverlust: Die desolate Abfertigungssituation an zwei Hamburger Terminals

Ein überraschend starker Markt und geringere Schiffskapazitäten infolge der Krise im Roten Meer

Die in Singapur ansässige Grace Ocean hat für ihr Schiff, die von Maersk gecharterte und betriebene

Ab dem 1. Januar 2024 müssen Reedereien, deren Schiffsflotten europäische Häfen anlaufen, frei

You are using an outdated browser. The website may not be displayed correctly. Close