23. April 2021

Vermeidung von Feuchteschäden

Durch Feuchtigkeit verursachte Schäden an Waren sind in der Praxis immer wieder ein Thema, wenn diese per Seecontainer verschickt worden sind. Feuchtigkeit gibt es immer und überall unterschiedlich viel: In der Luft, in der Ware selbst, in Verpackungsmaterialien und sie kann von außen in den Container eindringen. Kondenswasser entsteht, sobald die Luft maximal mit Feuchtigkeit gesättigt ist und darüber hinausgehende Feuchtigkeit sich auf den vorhandenen Flächen (Wände, Boden, das verpackte Gut, Zwischenräume etc.) ablagert.

Bei hohen Außentemperaturen darf die relative Luftfeuchtigkeit recht hoch sein, bevor es zu Kondensierung kommt; umgekehrt setzt diese bereits bei niedrigen Temperaturen und geringerer Luftfeuchtigkeit ein. Besonders kritisch sind Transporte, die auf ihrer Reise wechselnden Temperaturen unterworfen sind, was bei fast allen Fahrtgebieten typisch ist. Ziel muss daher sein, die Ware seetauglich zu verpacken und die relative Luftfeuchtigkeit möglichst niedrig zu halten. Das Verpackungsmaterial richtet sich hier nach der Art der Ware und manchmal ist es auch ratsam, Trockenmittel im Container zu installieren. Kommt es zu Schäden und die Versicherung wird eingeschaltet, muss geprüft werden, ob alles Notwendige getan wurde, um Schäden zu vermeiden und wer verantwortlich ist, falls das nicht der Fall war. Haben Sie Fragen zu Ihrem Transport, wenden Sie sich gern an uns.