Aktuelles

Die Verhandlungen zwischen der deutschen Gewerkschaft ver.di und dem Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) in Bremen sind gescheitert.  

Für zunächst ein Jahr sollen die Einfuhrzölle auf Industriegüter und Agrarerzeugnisse aus der Ukraine entfallen. 

In Südkorea sind 25.000 gewerkschaftlich organisierte Lkw-Fahrer in den Streik getreten. Sie fordern, dass die Frachtraten garantiert und Mindestlöhne bezahlt werden. 

Die Behörden in Shanghai haben am Dienstag damit begonnen, Zäune um Wohnsiedlungen abzubauen und Polizeibänder von öffentlichen Plätzen und Gebäuden zu entfernen, bevor der zweimonatige Lockdown der größten chinesischen Stadt um Mitternacht aufgehoben wurde. 

Die chinesische Regierung hat einen vorläufigen Drei-Phasen-Plan für die Wiedereröffnung Shanghais ab dem 1. Juni veröffentlicht. Es wird erwartet, dass die Produktionsstätten in dieser Zeit wieder in Betrieb genommen werden, aber es wird weiterhin zu Verzögerungen und Rückständen kommen. 

Reederei Allianzen bereiten sich darauf vor, in den kommenden Wochen mehr als ein Drittel ihrer Abfahrten ab Asien zu streichen, um auf die rückläufige Exportfracht zu reagieren. Die Strategie der Allianzen, mit denen sie die Auswirkungen der Covid-Lockdowns in China abmildern wollen, werden die Laufzeiten für Fracht, insbesondere nach Nordeuropa, weiter verlängern. 

In Shanghai wird der Lockdown in einigen Teilen der Stadt gelockert. Auch wenn es Anzeichen für eine Besserung gibt, werden die Lockdowns noch bis mindestens Mitte Mai andauern und den Lkw- , Hafen- und Flughafenbetrieb weiterhin beeinträchtigen. 

In den vergangenen Wochen haben die Restriktionen, mit denen die Ausbreitung von COVID-19 gestoppt werden soll, zu einem Einbruch der Industrieproduktion und der Einzelhandelsumsätze in Schanghai geführt, und es wird erwartet, dass die Auswirkungen auf die Lieferkette bis in den Juni oder Juli hinein anhalten werden. 

In China und Europa sind die verfügbaren Kapazitäten aufgrund der vorherrschenden Marktbedingungen, einschließlich der Null-COVID-Politik in China und des Krieges in der Ukraine, nach wie vor stark begrenzt. Der Flughafen Shanghai bleibt aufgrund des aktuellen Lockdowns weitestgehend geschlossen, ohne dass ein Ende in Sicht ist.

China erlebt gerade die größte Corona-Welle seit Beginn der Pandemie vor mehr als zwei Jahren. Da das bevölkerungsreichste Land eine Null-Covid-Strategie verfolgt, herrschen in Shanghai und anderen Metropolen weitgehende Ausgangssperren. Im Landverkehr kommt es dadurch zu Engpässen und vor wichtigen chinesischen Häfen ist immer mehr Frachtkapazität durch wartende Schiffe gebunden.

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